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Gesamtuniversitäre Preise

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Dipl.-Ing. Wolfgang Ramming

Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Ramming, geboren am 13. Februar 1939, ist ein Förderer der Universität Bayreuth und ein Bindeglied zwischen Universität Bayreuth und Öffentlichkeit. Er vermittelt die Anliegen der Universität Bayreuth in Forschung und Lehre in die Öffentlichkeit und unterstützt dabei die Universität auf vielen Gebieten.

Seine Aktivitäten für die Universität Bayreuth hat Herr Ramming seit seiner Tätigkeit im Universitätsverein Anfang der 70er Jahre begonnen und bis heute fortgeführt. Er hat sich im hohen Maße persönlich für die Universität eingesetzt und für die Universität geworben. Er hat die Bedeutung der Universität für die Region in der Öffentlichkeit (Politik und Wirtschaft) immer wieder betont. Er ist ein wichtiger Partner in der Kooperation der Universität mit der Wirtschaft und vermittelt Unterstützungen aus der Wirtschaft für die Universität Bayreuth.

Mit seinen Möglichkeiten hat er die regionale Vernetzungsstrategie der Universität im Universitätsverein durchgesetzt. Auf seine Initiative hin gehen die Gründungen von Regionalgruppen des Universitätsvereins in Kulmbach, Kronach, Hof, Marktreditz/Wun-siedel/Selb, Mitterteich und Pegnitz zurück. Er hat hier Vortragsveranstaltungen mit ausgewählten Professoren der Universität Bayreuth organisiert sowie Exkursionen mit Campus- und Betriebsbesichtigungen vorbereitet. Es ist ihm damit gelungen, die Universität Bayreuth in der Region zu verankern. Sein Engagement im Universitätsverein hat er durch zusätzliche persönliche Initiativen und ideelle und finanzielle Förderungen ergänzt. Seine Aktivitäten haben sich auf die volle fachliche Breite der Universität Bayreuth bezogen.

Er hat den Aufbau der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften durch Vermittlung von Wirtschaftskontakten und den Einsatz von Mitteln gefördert. Für die Chemie der Universität Bayreuth hat er die Otto-Warburg-Chemie-Stiftung initiiert. Er warb dafür bei Unternehmen, die der Chemie nahestehen, Stiftungsmittel ein und brachte auch selbst einen beträchtlichen Betrag in das Stiftungskapital ein. Die Stiftung wurde 1999 errichtet. Sie finanziert seither die jährlichen Otto-Warburg-Vorlesungen, zu denen jeweils ein international renommierter Wissenschaftler aus dem In- oder Ausland an die Universität eingeladen wird. Neben allgemeinen wissenschaftlichen Projekten in der Chemie werden hier auch jährliche Preise für den besten und schnellsten Chemieabsolventen finanziert.

Bei dem durchaus schwierigen Aufbau der Angewandten Informatik an der Universität Bayreuth hat er entscheidend mitgeholfen. Nach der Verfassung eines Memorandums über die Bedarfssituation der Angewandten Informatik durch die Universität Bayreuth hat er eine „Informatikinitiative“ zur Förderung der Angewandten Informatik durchgeführt. Mit einer von ihm und den Vorsitzenden des Kuratoriums des Universitätsvereins, Werner Zapf, organisierten Kapitalsammelaktion bei der oberfränkischen Wirtschaft ist es gelungen, einen Lehrstuhl für Angewandte Informatik zwischenzufinanzieren und damit die Genehmigung für weitere neue Lehrstühle zu erhalten und den Studiengang Angewandte Informatik aufzunehmen.

Die Entwicklung des Afrikaschwerpunktes an der Universität Bayreuth war ihm und dem Universitätsverein ein besonderes Anliegen. Von Beginn an konnten hier jährliche Zuschüsse für Gastaufenthalte, Kongresse, Ausstellungen und Publikationen bereitgestellt werden. Herr Ramming stockte diese Förderungen des Universitätsvereins häufig aus privater Tasche auf, um wichtige afrikanische Referenten einzuladen, das Swahili-Kolloquium zu fördern, die Sammlung der afrikanischen Grafik zu verbreitern oder um Kongressteilnehmern einen würdigen abendlichen Empfang bieten zu können. 1998 hat er erhebliche materielle Unterstützung für ein Afrika-Festival gegeben.

Im Fachgebiet Geschichte hat er sich sehr stark für die Förderung des Bayreuther Historischen Kolloquiums eingesetzt. Dieses seit 1986 jährlich stattfindende Kolloquium hat inzwischen einen hohen Stellenwert und wird nach wie vor durch Finanzierung durch Referenten oder Publikationen unterstützt. 

In den letzten Jahren hat er sich stark für die Alumni-Arbeit engagiert. Er hat hier den Universitätsverein als Forum für die ersten Ansätze der Alumni-Arbeit zur Verfügung gestellt. Inzwischen haben sich fachspezifische Alumni-Organisationen entwickelt. Herr Ramming unterstützt aber immer noch Examensfeiern dieser Alumni-Organisationen über Buchpreise für Jahrgangsbeste oder über Mitfinanzierung gesamtuniversitärer Absolvententage oder regionaler Absolventenabende. Seinen persönlichen Einsatz hat er auch bei den neuen Initiativgruppen für Absolventenvereinigungen im Bereich der Angewandten Naturwissenschaften sowie in den übrigen Natur- und Geisteswissenschaften gegeben. Er hat beim Universitätsverein eine Absolventenkontaktstelle eingerichtet und sich dafür eingesetzt, eine ABM-Stelle des Arbeitsamtes für die Verwaltung zu erhalten.

Er hat den Förderverein für den Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth mitinitiiert. Er ist Mitglied im Stiftungsrat der Paläobotanischen Sammlung Rossmann und er ist Mitglied im Stiftungsrat der selbständigen Stiftung für Internationale Unternehmensführung, an deren Entstehung er wesentlichen Anteil hat. 

Zu nennen sind schließlich noch sein Engagement im Stiftungsrat der Gräflich Giech´schen Stiftung, die sich den Aufbau von Schloss Thurnau zu Eigen gemacht hat. In der Sanierung und Nutzung dieser weitläufigen Schlossanlage hat er sich stark engagiert, dies insbesondere auch zum Ausbau des Forschungsinstitutes für Musiktheater. Im Wissenschaftszentrum der Universität Bayreuth in Thurnau ist er ebenfalls engagiert und fördert Workshops und wissenschaftliche Tagungen in Thurnau.

Der Bereich der Kunst und Kunstförderung liegen Herrn Ramming besonders am Herzen. Seine langjährige Tätigkeit im Vorstand des Bayreuther Kunstvereins ist ein äußeres Zeichen dafür, neben dem schon im IWALEWA-Haus durch Zukauf vermerkten Mäzenatentum hat er die Publikation „Kunst am Campus“ veranlasst und mitfinanziert. Unter der Regie und den erklärenden Text des früheren Leiters des Staatlichen Hochbauamtes wurde ein hier ein repräsentativer Bildband erstellt.

Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Ramming hat sich nie aufgedrängt. Wenn man ihn aber brauchte, war er da. Sein Rat, seine Verbindungen und Kontakte, seine finanziellen Hilfen sind für die Entwicklung der Universität Bayreuth von unschätzbarem Wert.



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