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Veronika Rudolf

Würdigung der Leistung

Es gibt Kurse im Studium, in denen man sich zum aktiven Zuhören und Mitarbeiten zwingen muss. Es gibt aber auch Kurse, bei denen das Gegenteil der Fall ist und schließlich gibt es einige wenige Kurse, auf die man sich die ganze Woche freut. Zu diesen gehörte auf jeden Fall „Feministische Filmtheorie“ bei Veronika Rudolf. Für ihre Lehrtätigkeit wird sie mit dem Bayreuther Lehrpreis, dem „Goldenen Raben“ ausgezeichnet.

Veronika Rudolf

Der Inhalt des Seminars setzte sich zusammen aus einem historischen Rundumschlag feministischer Strömungen auch unabhängig vom Film, einer kritischen Auseinandersetzung mit Freuds Psychoanalyse aus einer filmtheoretischen Perspektive, ein Überblick über einflussreiche Texte und Werke der feministischen Filmtheorie sowie die Anwendung der gelernten Inhalte auf Filmbeispiele.

Veronika Rudolf setzte in ihrem Kurs auf eine dynamische Struktur, um den Studierenden die Äußerung ihrer Wünsche und Interessen zu ermöglichen, auf die in der Folge dann die kommenden Seminarinhalte angepasst wurden – ohne dabei aber ihre selbst geplanten Ziele aus den Augen zu verlieren. Bestes Beispiel hierfür ist der historische Kontext des Feminismus, den sie auf Nachfrage kurzfristig aufbereitete, um allen Studierenden eine Grundlage für den weiteren Verlauf des Kurses zu geben.

Im Seminar selbst lag neben den theoretischen Grundlagen der Fokus auf einer gesunden Diskussionskultur und einem stets gegebenen Raum für Fragen, die entweder von ihr selbst beantwortet oder zusammen mit den Studierenden im Plenum erarbeitet wurden. Allgemein hat man als Studierender bei ihr immer das Gefühl, auf ein offenes Ohr und vor allem ein genuines Interesse am Lernfortschritt zu treffen. Dazu zählt auch, dass Veronika Rudolf extracurriculare Möglichkeiten bot, um gemeinsam einen Film anzusehen und darüber ausführlich zu diskutieren.

Außerhalb der Seminare ist sie darüber hinaus schnell erreichbar und schafft auch spontan Termine für Sprechstunden, welche man als Studierende immer mit einem positiven Gefühl und neu gewonnener Motivation verlässt.

Es macht den Eindruck, als stünde Veronika Rudolf voll und ganz hinter ihren Inhalten, weswegen es ihr leichtfällt, diese an ihre Studierenden zu vermitteln. Ein Besuch ihrer Kurse ist daher jedem Studierenden nur wärmstens ans Herz zu legen.

Wichtigste Stationen des Lebenslaufes

Veronika Rudolf, geboren 1993 in Frankfurt/Main, studierte „Theater und Medien“ und den Masterstudiengang „Intercultural Anglophone Studies“ an der Universität Bayreuth. Seit Oktober 2021 arbeitet sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachgruppe Medienwissenschaft und promoviert an der Professur für Medienwissenschaft bei Prof. Dr. Matthias Christen.



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